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Historie des
Rheinhessendomes |
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Pfarrer in St.Stephan, Mainz-Gonsenheim:
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1727-1749 |
Johann Michael Hassen, |
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Grabstein hinter der alten Sakristei:, Inschrift (in Übersetzung): Stehe still, Wanderer vor diesem Stein und denke nach über die begrabenen Gebeine von Johannes Michael Hassen, 22 Jahre hindurch eifriger Pfarrer, der Einging in die Freuden seines Herrn am 15. Dezember 1749. Er möge ruhen in Frieden. |
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- 1791 ? |
Georg Meder |
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- 1816 |
Peter Adolf Keimer |
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- 1826 |
Leypold |
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- 1854 |
Pfarrer Krautheimer, Kaplan Lemb, Kaplan Strobel |
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1864-1912 |
Dominicus Grimm, Geistlicher Rat |
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geboren am 22. April 1829 in Seligenstadt, geweiht am 13. August 1853, Kaplan in St. Peter und St.Ignaz in Mainz, 1859 Benefizat in Seligen-Stadt, 1864 Pfarrer in Gonsenheim. Er erbaute die Pfarrkirche und die 3. Nothelferkapelle. Nach ihm ist in Gonsenheim eine Straße benannt; die Pfarrer-Grimm-Straße. Er starb am 24. November 1912 und wurde in der Kirche begraben. Seine Grabplatte befindet sich vor dem Marienaltar.
Im Jahre 1866 beantragte der damalige Pfarrer Dominicus Grimm über das bischöfliche Ordinariat in Rom Ablässe für die Pfarrkirche und die Nothelferkapelle. In einem Ablaßbreve Pius IX. vom 27. Juli 1866 wurde den Besuchern der Pfarrkirche und der Kapelle ein vollkommener Ablaß gewährt unter den üblichen Bedingungen am Fest des hl. Josef, der Auffindung der Gebeine des hl. St. Stephanus (3. August) und am 3. Sonntag nach Pfingsten (Tag der Nothelferwallfahrt), oder an einem Tag der folgenden Woche. Ausserdem wurde den Gläubigen an den einzelnen Tagen der Nothelfer ein Ablaß von 7 Jahren gewährt und diese Ablässe konnten auch den Verstorbenen zugewendet werden. Dieser Ablaß wurde 1906 von PIUS X. erneuert. Pf. Grimm erwirbt sich große Verdienste im Zusammenhang mit dem Neubau der Pfarrkirche (Einweihung 1906)
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1913-1931 |
Matthaeus Josef Daus, |
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geboren am 9, November 1866 in Seligenstadt, geweiht um 26. Juni 1892 nach Theologie-Studium in Mainz. Vom 13. Juli 1892 bis 15. September 1897 wirkte Daus bei dem Erbauer der Gonsenheimer Pfarrkirche ,,Pfarrer Dominicus Grimm" als Kaplan. Nachdem er einen Monat die Pfarrei Ober-Ingelheim verwaltete, war er von 1897 bis 1913 Pfarrer in Herbstein und kehrte 1913 als Nachfolger seines früheren Pfarrers Grimm nach Gonsenheim zurück, wo er nahezu 19 Jahre als Pfarrer wirkte. Er ließ den Bau des Pfarrhauses durchführen und sorgte auch rechtzeitig durch die Einrichtung des Canisius-Hauses dafür, daß für das von der Pfarrkirche abgelegene Neubaugebiet um die Mainzer Straße eine Kapelle für Gottesdienste an Werk- und Sonntagen eingerichtet wurde. Auch im Kath. Vereinsleben war er unermüdlich. Schon als Kaplan leitete er fünf Jahre lang als Präses die „Marianische Sodalität". Dem Katholischen Männerverein", dem „Marienverein", dem „Verein für Kath. Kaufleute und Beamte" und dem ..Katholischen deutschen Frauenbund", von ihm ins Leben gerufen, galt seine Sorge. Den Schwestern von der Göttlichen Vorsehung baute er ein Schwesternhaus, unser heutiges Pfarrheim. Die Kriegergedächtniskapelle bei der Pfarrkirche ist sein Werk. Diese Kriegerkapelle wurde am 12. November 1931 zu seiner Grabstätte.
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1932-1937 |
Hermann Moser, |
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geboren am 23. Januar 1881 in Bensheim, geweiht am 23. April 1904, Kaplan in Kastei, Offenbach, Gießen und Darmstadt. 1913 Pfarrer in Klein-Krotzenberg. Am l. Februar 1932 übernahm er die Pfarrei St. Stephan in Gonsenheim (6.200 Katholiken). Der Bischof berief ihn dann im Frühjahr 1937 ins Domkapitel und verlieh ihm gleichzeitig das Amt des Generalvikars der Diözese Mainz. Bis drei Tage vor seinem Tode war er im Amt. Als fast 82-jähriger Priester erkrankte er am 27. Oktober 1962 an Grippe und starb am 31. Oktober 1962. Er liegt auf dem Domfriedhof begraben, im Kreuzgang des Mainzer Doms.
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1937-1941 |
Wilhelm Hill, |
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geboren am 26. Juni 1894 in Ohmes, geweiht am 13. August 1922, Kaplan in Horchheim, Mainz (St. Ignaz) und Offenbach, 1932 Pfarrer in Weinheim, 1937 in Gonsenheim, gestorben am 25. Juli 1941. Er ist auf dem neuen Gonsenheimer Friedhof begraben.
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1941—1954 |
Andreas Niklaus, Geistlicher Rat |
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geboren am 24. Januar 1896 in Üchtelhausen bei Schweinfurt, geweiht am 17. März 1923, Kaplan in Mombach, Mainz (St. Emmeran, St. Bonifaz), 1928 Diözesanjugendsekretär, 1933 Pfarrer in Zahlbach, 1936 Präses der Diözesanjugend, 1941 Pfarrer in St. Stephan, 1955 Pfarrer in St. Johann Evangelist Gonsenheim, gestorben am 22. Juli 1964.
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Prof. Dr. Nikolaus Adler, |
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geboren am 19.Januar 1902 in Viernheim, kam 1945 nach Gonsenheim. Nach einem ersten Aufenthalt in der Pfarrstraße bei Fam. Lehr zog er in die Jahnstraße, wo er bis zu seinem Tod am 30. Januar 1970 wohnte. Als Professor für neu-testamentliche Exegese an der Johannes-Gutenberg-Universität (1946—1967) feierte er fast täglich die Eucharistie in der Kapelle unseres Schwesternhauses. Mit der Pfarrkirche war er dadurch fest verbunden, daß er aus Freude an der Kirchenmusik von 1948—1958 den Kirchenchor von St. Stephan dirigierte.
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1955-1971 |
Johannes Haenlein, |
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geboren am 24. Juni 1903 in Mainz, geweiht am 10. August 1930, Kaplan in Bodenheim, Lorsch, Gießen und Darmstadt (St. Ludwig), 1943 Pfarrer in Heimersheim, 1946 Worms-Herrnsheim, 1955 Gonsenheim (St. Stephan), 1971 pensioniert, am 09. Februar 1983 verstorben, begraben im Chorraum von St. Stephan (Mainz-Gonsenheim). Als Pfarrer in Gonsenheim hat er die Renovation der Pfarrkirche veranlaßt. Wichtige Entscheidungen hat er vorbereitet und durchführen lassen, so daß der Rheinhessen-Dom nach der Renovation kaum mehr wiederzuerkennen war. Nach der Renovation der Kirche hat er die Arbeiten im damaligen Schwesternhaus und im Kindergarten, die Renovierung der 14-Nothelferkapelle und die Vorbereitungen zum Bau eines Gemeindezentrums begonnen bzw. geplant. Viele dieser Überlegungen fanden erst in den letzten Jahren ihren konkreten Abschluß. Mit besonderer Liebe hat er im Laufe mehrerer Jahre die Weihnachtskrippe aufgebaut. Die Geschichten, die sich um so viele der Figuren ranken, macht sie in einer besonderen Weise für einige in der Gemeinde besonders wertvoll.
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1971-1979 |
Dr. theol. Helmut Schwalbach, |
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geboren am 16. Juli 1936 in Frankfurt, geweiht am 30. Juli 1961, 1962 Kaplan in Mainz (St. Ignaz), 1964 Kaplan in Gonsenheim (St. Stephan), 1967 Religionslehrer an den Friedberger Gymnasien, 1971 Pfarrer in Gonsenheim (St. Stephan),ab 1972 gemeinsam mit Pfarrer Dr. Rainer Borig, seit 1979 Pfarrer in Mainz-Ebersheim (St. Laurentius) 1979-2001 Professor für Pastoraltheologie an der katholischen Fachhochschule in Mainz Umsetzung des II. Vatikanischen Konzils in St. Stephan. Einführung des GHotteslobs 1975 mit einem Stammteil für den gesamten deutschen Sprachraum.
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1972-1984 |
Dr. theol. Rainer Borig, |
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geboren am 10. März 1936 in Bad Nauheim, geweiht am 27. Februar 1965, 1965 Kaplan in Darmstadt (Liebfrauen), 1966 Assistent am Mainzer Priesterseminar. 1972 Pfarrer in Gonsenheim (St. Stephan), bis 1979 gemeinsam mit Pfarrer Dr. Helmut Schwalbach 1973 gleichzeitig Dekan des Dekanates Mainz III (heute Mainz-Stadt).
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1984-1997 |
Heinz Schmitz, |
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geboren 1935 in Mainz geweiht am 30. Juli 1961 1962 Kaplan in Darmstadt (Liebfrauen) 1966 Religionslehrer am Schlossgymnasium (Mainz) 1969 Gründungspfarrer der Pfarrei Heilig Geist (Mainz-Mombach) 1977-1984 gleichzeitig Ordinariatsrat im Dezernat Seelsorge, Abt. Gemeindeaufbau und Gemeindeleitung des Bischöfliches Ordinariat Mainz 1984 Pfarrer in Gonsenheim (St. Stephan) 1990-2005 Dekan des Dekanates Mainz-Stadt 1997-2003 Krankenhauspfarrer am Hildegardius-Krankenhaus Mainz seit 2003 Beauftragter für die Neustrukturierung der Seelsorge in der Mainzer Innenstadt
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1997- 2006 |
Dr. theol. Rainer Borig, |
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vor 1984: siehe oben 1984-1997 Regens des Priesterseminares in Mainz 1997 bis zur Pensionierung am 01. Mai 2006 Pfarrer in St. Stephan, Mainz-Gonsenheim
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2006 - |
Hans-Peter Weindorf |
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letzte Änderung: 21.01.2008 |