Reisebericht

 

Israel 2009

14.01. Tel Aviv - Nes Amim

(für größeren Plan bitte anklicken)

Am zweiten Reisetag führte unsere Route von Tel Aviv über Jaffa, Caesarea, Berg Karmel, Haifa, Akko ins Kibbutz Nes Ammim.


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Südlich von Tel Aviv liegt am Meer die Stadt Jaffa. Auf dem Hügel der Altstadt kommt man sich vor wie in den Tropen. Viel Grün, Palmen, üppiger Bewuchs.

Häufig zu findende Denkmäler laden für Erinnerungsfotos ein.

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Von der Altstadt von Jaffa aus hat man Richtung Norden einen herrlichen Überblick auf die Skyline von Tel Aviv. Gerade an der Meeresseite werden einige neue Hochhäuser und / oder Hotels gebaut.

Gerade auf dem Altstadthügel sieht man einerseits die Zeugen jahrtausendlanger Besiedelung dieser Region als auch direkt in Blicknähe das neue, stark aufstrebende Tel Aviv.

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In Caesarea wurden in den letzten Jahren unter Mitarbeit viele Immigranten, vornehmlich aus dem russischen Bereich (ABM Massnahme), einige Zeugnisse römischer Besiedliung freigelegt.

Selbst wenn nur noch die unteren beiden Ränge des römischen Theaters noch existieren, so geben auch diese bereits einen faszinierenden EIndruck auf die Größe und bauliche Ausführung der römischen Bauten.

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Direkt an der Meeresküste sieht man die imposanten Reste eines Hippodromes und die Fundamente der alten Palastanlagen.

Die neueren Gebäude mit den Touristischen Angeboten wie Cafe, Restaurants, Souveniershops etc fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

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Dank unserem Führer Yitzak, der in fliessendem Deutsch auswendig uns alle Sehenswürdigkeiten erläuterte konnten wir viele interessante Einblicke in die römische und jüdische Geschichte erhalten.

 Die landseitige Stadtmauer von Caesarea ist z.T. noch erhalten.

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Etwas nördlich von Caesarea sind noch die Reste eines römischen Aquaeductes zu sehen, mit dem frisches Wasser aus dem Karmelgebirge nach Caesarea geleitet wurde.

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Auf dem Berg Karmel konnten wir einen schönen Blick über die weitere Umgebung werfen. Ein abdrehendes Kampfflugzeug malte quasi einen Heiligenschein um das Denkmal des Propheten Elija.

Auf dem Dach des Konvents Stella Maris der unbeschuhten Karmeliter weht uns ein heftiger kalter Wind um die Ohren.

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Vom Hügel über Haifa aus hat man einen herrlichen Blick über die Gärten der Bahai - Sekte. Leider kann man diese nur mit begleiteter und angemeldeter Führung betreten. Dafür hatten wir aber leider keine Zeit.

Von hier aus hatten wir auch eine weite Aussicht über das gesamte Haifa, den Hafen, die Bucht bis hinüber nach Akko, unserer nächsten Station.

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In Akko besichtigten wir die alte Kreuzfahrer-Festung und die benachbarte Al Jazzar Moschee. Nach einem Spaziergarng durch die Altstadt, vorbei an der Karawanserei kehrten wir noch kurz ein einem kleinen Lokal direkt an der südlichen Festungsmauer ein. Mittlerweile war es bereits dunkel, obwohl es erst kurz nach 17:00 Uhr war.

Da es in Israel bereits sehr früh dunkel wird haben wir Abends einige Bereiche zwar in stimmungsvollem Licht aber doch mit etwas eingeschränkter "Weitsicht" erleben können.

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Einige machten hier die erste Bekanntschaft mit israelischem Pfeffermintee. (Heisses Wasser, Teebeutelö mit schwarzem Tee und frischen Pfefferminzblättern) Der Tee wärmte sehr gut auf. Anschließend gingen wir über die Festungsmauer zum Busparkplatz.

Im Kibbutz Nes Ammim angekommen freuten wir uns auf das Abendessen, das auch wieder als reichhaltiges und schmackhaftes Buffet aufgebaut war. Hier hatten wir auch den ersten eindruck eines streng koscher geführten Restaurationsbereiches (kein Milch bei Fleisch etc). So war auch die Mousse zum Nachtisch ohne Milch zubereitet aber dennoch sehr lecker.

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Ausser uns waren kaum andere Personen beim Abendessen. Die Bedienung und auch ein Teil der Volontäre kamen aus Holland oder Deutschland und sprachen daher fließend deutsch. Nes Ammim behauptet von sich, das einizige christliche Kibbutz in Israel zu sein und hat seit Anfang der 60er Jahre eine ausdrückliche Erlaubnis durch die Knesset, auch deutsche Volontäre aufnehmen zu dürfen, da sie sich verpflichtet haben, auf eine Christianisierung von Juden zu verzichten.


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letzte Änderung: 04.02.09